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Ratgeber · KI-Sichtbarkeit

KI-Suche: Wie sie funktioniert und was sie bedeutet

Bei der KI-Suche stellen Sie eine Frage und bekommen eine fertige, von KI geschriebene Antwort statt einer Linkliste. Dieser Ratgeber erklärt Schritt für Schritt, wie KI-Suche funktioniert, welche Dienste es gibt, was Zero-Click-Suchen sind und was das für Unternehmen bedeutet.

Lesezeit ca. 8 MinutenAktualisiert im Oktober 2026

Inhalt
  1. 01Was ist KI-Suche?
  2. 02So funktioniert sie
  3. 03KI-Suche vs. Google
  4. 04Die Dienste
  5. 05Zero Click
  6. 06Für Unternehmen
  7. 07Glossar
  8. 08FAQ

Kurze Antwort

Was ist KI-Suche?

KI-Suche ist eine Suche, bei der ein KI-Modell Informationen aus mehreren Quellen liest und eine eigene, zusammengefasste Antwort auf Ihre Frage schreibt, oft mit Links zu den Quellen. Beispiele sind ChatGPT mit Suche, Googles Übersicht mit KI und KI-Modus, Perplexity, Microsoft Copilot und Gemini. Optimierung für die KI-Suche heißt, dass diese Dienste Ihr Unternehmen leicht finden, verstehen und zitieren können.

  • Sie fragen, wie Sie sprechenGanze Sätze statt einiger Suchbegriffe.
  • Die KI liest für SieSie holt und vergleicht mehrere Quellen in Sekunden.
  • Eine fertige AntwortMeist mit Quellenangaben, oft ohne weiteren Klick.

So funktioniert KI-Suche

So funktioniert KI-Suche: von zehn blauen Links zu einer Antwort

Scrollen Sie weiter und sehen Sie Schritt für Schritt, was passiert, wenn jemand mit KI sucht.

  1. Abb. 01 · So sah es früher aus

    Früher: zehn blaue Links

    Eine klassische Suche liefert eine Liste mit Links und Anzeigen. Sie tippen einige Suchbegriffe, öffnen mehrere Seiten und setzen die Antwort selbst zusammen.

  2. Abb. 02 · Die Frage

    Heute: Sie stellen eine ganze Frage

    Bei der KI-Suche tippen oder sprechen Sie die Frage so, wie Sie einen Menschen fragen würden, mit allen Details, die Ihnen wichtig sind.

  3. Abb. 03 · Die Quellen

    Die KI sucht und liest

    Der Dienst durchsucht das Web oder seinen eigenen Index, holt die Seiten, die am relevantesten wirken, und liest die Teile, die die Frage beantworten.

  4. Abb. 04 · Die Antwort

    Eine Antwort entsteht, mit Quellen

    Das Modell wägt die Quellen gegeneinander ab und schreibt eine Zusammenfassung. Oft zeigt es als nummerierte Quellen, woher jede Angabe stammt.

  5. Abb. 05 · Zero Click

    Viele klicken nie weiter

    Reicht die Antwort, endet die Suche dort: eine Zero-Click-Suche. Wer doch klickt, geht meist zu einer der Quellen, die in der Antwort genannt werden.

  6. Abb. 06 · Was das bedeutet

    Sichtbarkeit wandert in die Antwort

    Für Unternehmen reicht ein Ranking zwischen den Links nicht mehr. Entscheidend ist, in der Antwort selbst genannt und zitiert zu werden.

Abb. 01 · So sah es früher aus01 / 06
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Ungefähr 1.230.000 Ergebnisse
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Welches E-Bike eignet sich, um in München ganzjährig 15 km zu pendeln?
  • 1radhaus-gruber.deE-Bikes zum Pendeln im WinterIhr Unternehmen
  • 2RatgeberSo wählen Sie den Akku
  • 3ForumPendeln im Winter
  • 4TestMittelmotor oder Nabenmotor?
Quellen werden gelesen …

Für 15 km täglich das ganze Jahr passt ein E-Bike mit Mittelmotor, mindestens 500 Wh Akku und festen Schutzblechen. Radhaus Gruber in Schwabing wird für Winterservice und Probefahrten hervorgehoben.124

Die Antwort reichteKlick1

Beispiel und Unternehmen sind fiktiv.

Vergleich

KI-Suche vs. klassische Suche

Klassische SucheKI-Suche
Wie Sie fragenEinige SuchbegriffeEine ganze Frage, oft mit Rückfragen
Was Sie bekommenEine LinklisteEine geschriebene Antwort mit Quellen
KlicksSie klicken sich selbst durchOft gar kein Klick
Wer vergleichtSie selbstDie KI, für Sie
AnzeigenOben und unten auf der SeiteWeniger, aber im Kommen

Die klassische Suche verschwindet nicht. Die meisten wechseln je nach Frage zwischen beiden.

Die KI-Suchdienste

KI-Suchmaschinen, die in Deutschland genutzt werden

Sie funktionieren ähnlich, unterscheiden sich aber darin, wo sie Quellen finden und wie sie diese zeigen.

  • ChatGPT

    Durchsucht das Web, wenn eine Frage aktuelle Informationen braucht, und zeigt die Quellen als Links in der Antwort.

  • Googles Übersicht mit KI

    Eine KI-geschriebene Zusammenfassung über den Google-Ergebnissen, in Deutschland seit dem 26. März 2025, mit Links zu den Quellen.

  • Googles KI-Modus

    Ein eigener Google-Modus für längere Fragen und Rückfragen, in Deutschland seit dem 8. Oktober 2025.

  • Perplexity

    Von Anfang an als Antwortmaschine gebaut, mit nummerierten Quellen in jeder Antwort.

  • Microsoft Copilot

    Microsofts KI-Assistent, der auf dem Bing-Index aufbaut und in Windows, Edge und Microsoft 365 steckt.

  • Gemini

    Googles KI-Assistent, der die Google Suche nutzen kann, um Fragen zu aktuellen Themen zu beantworten.

Zero Click

Zero-Click-Suchen: wenn die Antwort reicht

Eine Zero-Click-Suche endet, ohne dass jemand auf eine Website klickt. Es begann mit Featured Snippets und Schnellantworten bei Google und wird häufiger, seit die KI-Suche die ganze Antwort direkt auf der Ergebnisseite schreibt.

  • Sichtbarkeit ohne BesucheIhr Name kann in der Antwort stehen, auch wenn niemand klickt.
  • Weniger, aber wärmere KlicksWer weiterklickt, hat oft schon verglichen und entschieden.
  • Neue MessgrößenKlicks allein erzählen nicht mehr alles. Nennungen in Antworten zählen genauso.
Suchen
Antwort reichte
Klicks zu Quellen
Illustration, keine Statistik.

Für Unternehmen

KI-Suche: Was ändert sich für Unternehmen?

Vier Dinge, die sich ändern, wenn mehr Kunden mit KI suchen.

  1. 01

    Genannt werden ist das neue Ranking

    Zwischen den Links aufzutauchen reicht nicht. Sie müssen eine der Quellen sein, die die KI zitiert.

  2. 02

    Überall einheitliche Fakten

    KI mischt Angaben aus vielen Seiten. Passen sie nicht zusammen, kann die Antwort über Sie falsch sein.

  3. 03

    Andere Stimmen zählen

    Bewertungen, Fachportale und Presseerwähnungen prägen, welchen Unternehmen die KI vertraut.

  4. 04

    Die Messung ändert sich

    Neben Klicks müssen Sie verfolgen, wie oft Sie in Antworten genannt und richtig beschrieben werden.

WeiterlesenWas ist KI-Sichtbarkeit?Answer Engine Optimization (AEO)

Glossar

Glossar zur KI-Suche

KI-Suche
Suche, bei der ein KI-Modell Quellen liest und eine eigene Antwort schreibt.
Antwortmaschine
Ein Dienst, der eine fertige Antwort statt einer Linkliste liefert.
Übersicht mit KI
Googles KI-geschriebene Zusammenfassung über den Suchergebnissen.
KI-Modus
Googles dialogorientierter Suchmodus für längere Fragen und Rückfragen.
Sprachmodell (LLM)
Das KI-Modell, das die Frage versteht und die Antwort schreibt.
Zitat
Wenn eine Antwort zeigt, aus welcher Quelle eine Angabe stammt, meist mit Link.
Zero-Click-Suche
Eine Suche, die ohne Klick auf eine Website endet.
RAG
Retrieval-Augmented Generation: Die KI holt zuerst Quellen und schreibt dann daraus ihre Antwort.
GEO
Generative Engine Optimization: die Arbeit daran, in KI-generierten Antworten zu erscheinen.
AEO
Answer Engine Optimization: Inhalte so gestalten, dass sie die zitierte Antwort werden.

Nächster Schritt

Wie erscheint Ihr Unternehmen in der KI-Suche?

Der kostenlose KI-Check zeigt, ob Sie genannt werden, wenn Kunden KI fragen, und was über Sie gesagt wird.

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Frage
Quellen
Antwort
Abb. 00 · KI-Suche auf einen Blick
FAQFAQ

KI-Suche: Fragen und Antworten

Was Menschen am häufigsten über KI-Suche und Zero Click wissen wollen.

KI-Suche ist eine Suche, bei der ein KI-Modell Informationen aus mehreren Quellen liest und eine eigene Antwort schreibt, meist mit Links zu den Quellen. Beispiele sind ChatGPT mit Suche, Googles Übersicht mit KI und KI-Modus, Perplexity, Copilot und Gemini. Für Unternehmen geht es darum, dass diese Dienste sie finden, verstehen und zitieren können.

Eine normale Suche liefert eine sortierte Linkliste, die Sie selbst öffnen und vergleichen. Die KI-Suche liest mehrere dieser Quellen für Sie und schreibt eine Antwort, meist mit Quellenangaben. Google macht inzwischen beides: die gewohnten Links plus die Übersicht mit KI ganz oben und einen eigenen KI-Modus, die Grenze verschwimmt also.

Der Dienst interpretiert Ihre Frage, teilt sie eventuell in mehrere Suchen auf und fragt einen Webindex wie den von Google oder Bing ab. Er holt die relevantesten Seiten, zieht die Passagen heraus, die die Frage beantworten, und ein Sprachmodell schreibt daraus eine Zusammenfassung. Die meisten Dienste zeigen die genutzten Seiten als nummerierte Quellen oder Links.

Nicht im klassischen Sinn, aber es kann sich wie eine verhalten. Braucht eine Frage aktuelle Informationen, durchsucht ChatGPT das Web und zeigt seine Quellen. OpenAI nutzt dafür einen eigenen Crawler, OAI-SearchBot, getrennt von GPTBot, der Trainingsdaten sammelt. Für viele ist ChatGPT zur ersten Anlaufstelle vor oder statt Google geworden.

Google dominiert weiterhin mit 87,84 % Suchmarktanteil in Deutschland im September 2026 laut StatCounter, die Übersicht mit KI erreicht also die meisten Suchenden. Daneben sind ChatGPT, Microsoft Copilot (in Windows und Edge integriert), Perplexity und Gemini die wichtigsten KI-Suchdienste. Laut Bitkom nutzt die Hälfte der Internetnutzer in Deutschland zumindest gelegentlich KI-Chats statt klassischer Suchmaschinen.

Größtenteils ja. Googles Übersicht mit KI und KI-Modus sind kostenlos, und ChatGPT, Perplexity, Copilot und Gemini haben Gratisversionen. Bezahlte Tarife bieten meist mehr Suchen, neuere Modelle, längere Antworten und Funktionen wie Datei-Uploads. Für Unternehmen zählt vor allem: Ihre Kunden können die KI-Suche ohne Kosten nutzen.

Stellen Sie eine ganze Frage mit den wichtigen Details, etwa Ort, Budget und was Sie schon versucht haben. Stellen Sie Rückfragen, statt neu anzufangen, und öffnen Sie bei wichtigen Themen die zitierten Quellen. Wirkt eine Antwort seltsam, formulieren Sie um oder fragen einen zweiten Dienst: Der Vergleich zweier Antworten deckt Fehler schnell auf.

Das hängt von der Aufgabe ab. Googles KI-Funktionen sind direkt in der normalen Suche, Perplexity ist stark bei klaren, nummerierten Quellen, und ChatGPT ist gut bei Rückfragen und Schritt-für-Schritt-Erklärungen. Copilot passt zu allen, die ohnehin in Microsoft 365 arbeiten. Viele nutzen je nach Frage zwei oder drei Dienste.

Ja. Die meisten KI-Suchdienste nehmen gesprochene Fragen oder Fotos an, etwa um eine Pflanze zu bestimmen, ein Schild zu übersetzen oder Hilfe bei etwas Kaputtem zu bekommen. Für Unternehmen werden klare Produktfotos und beschreibende Alt-Texte dadurch wichtiger als früher.

Die großen Dienste verstehen und antworten gut auf Deutsch, aber der Quellenpool unterscheidet sich. Englische Fragen greifen auf eine riesige Zahl von Seiten zurück, dort ist der Wettbewerb ums Zitat hart. Deutsche und sehr lokale Fragen stützen sich auf weniger Quellen, was es einem gut dokumentierten Unternehmen leichter machen kann, genannt zu werden.

Eine Antwortmaschine ist ein Suchdienst, der eine fertige Antwort statt einer Linkliste gibt. Perplexity wurde von Anfang an so gebaut, und ChatGPT-Suche, Googles KI-Modus und Copilot funktionieren ähnlich. Inhalte dafür zu optimieren nennt man oft Answer Engine Optimization, kurz AEO.

Sie baut auf SEO auf, statt es zu ersetzen. Google sagt, dass es für seine KI-Funktionen keine zusätzlichen Anforderungen über normale SEO-Best-Practices hinaus gibt, und viele KI-Tools finden ihre Quellen über Suchindizes. Der Unterschied liegt in der Gewichtung: direkte Antworten, einheitliche Fakten und Erwähnungen auf vertrauenswürdigen Seiten zählen mehr.

Sichtbarkeit in der KI-Suche beschreibt, wie oft und wie korrekt ein Unternehmen in Antworten von KI-Suchdiensten auf die Fragen seiner Kunden erscheint. Gemessen wird sie in Nennungen, Zitaten und der Richtigkeit des Gesagten statt in Rankings. Mehr dazu, auch zur monatlichen Messung, auf unserer Seite zur KI-Sichtbarkeit.

Aus zwei Bereichen. Erstens aus dem, was das Modell im Training gelernt hat, das Monate oder Jahre alt sein kann. Zweitens aus Seiten, die es bei Ihrer Frage aus dem Web oder einem Suchindex holt. Die geholten Seiten werden meist als Quellen gezeigt, und genau diesen Teil kann ein Unternehmen über die eigene Website und Einträge am direktesten beeinflussen.

Oft, aber nicht blind. KI kann eine Quelle falsch lesen, Angaben verschiedener Seiten vermischen oder eine alte Zahl als aktuell darstellen. Bei Gesundheit, Recht oder Geld sollten Sie die zitierten Quellen öffnen und prüfen. Bei deutschen Vorschriften gehen Sie zur Primärquelle, etwa gesetze-im-internet.de oder der zuständigen Behörde.

Jede Antwort wird neu erzeugt, und der Dienst kann je nach Zeitpunkt, Formulierung, Standort, Kontoverlauf und Modellversion andere Quellen holen. Kleine Änderungen in der Formulierung können ändern, welche Unternehmen genannt werden. Deshalb misst man KI-Sichtbarkeit, indem man dieselben Fragen mehrmals stellt und den Anteil der Antworten betrachtet.

Durchsucht der Dienst das Web, kann eine Antwort auf Seiten vom selben Tag beruhen, sofern sie gecrawlt wurden. Antworten, die nur auf Trainingsdaten beruhen, können Monate alt sein. Zeigt eine Antwort keine Quellen, gehen Sie davon aus, dass sie veraltet sein kann, und prüfen Sie Zeitkritisches wie Preise, Öffnungszeiten oder Vorschriften.

RAG steht für Retrieval-Augmented Generation. Statt sich nur auf das Trainingswissen zu verlassen, holt die KI zuerst passende Dokumente und schreibt dann daraus ihre Antwort. Das macht Antworten aktueller und leichter überprüfbar, und deshalb haben Seiten, die eine Frage klar und direkt beantworten, bessere Chancen, genutzt zu werden.

Meist ja, je nach Dienst und Einstellungen. Die meisten erlauben, den Verlauf abzuschalten oder der Nutzung Ihrer Unterhaltungen zum Training zu widersprechen. Nach der DSGVO haben Sie Rechte an Ihren personenbezogenen Daten. Geben Sie grundsätzlich keine sensiblen persönlichen Daten oder Kundendaten in ein Tool ein, dem Sie nicht vertrauen.

Damit Sie Angaben prüfen und weiterlesen können. Quellen machen außerdem transparenter, woher Aussagen stammen. Für Unternehmen gehen die Klicks zu den zitierten Quellen: Wer mehr als die Zusammenfassung will, öffnet eine der verlinkten Seiten. Als Quelle zitiert zu werden ist deshalb mehr wert als eine beiläufige Erwähnung.

Die Übersicht mit KI, international AI Overviews genannt, ist eine KI-geschriebene Zusammenfassung, die bei manchen Suchen ganz oben in Googles Ergebnissen erscheint, mit Links zu den genutzten Seiten. In Deutschland startete sie am 26. März 2025. Sie erscheint nicht bei jeder Suche, sondern meist bei Fragen, bei denen eine Zusammenfassung mehrerer Quellen hilft.

Der KI-Modus ist eine eigene Suchseite bei Google, in Deutschland seit dem 8. Oktober 2025, in der Sie längere, komplexere Fragen stellen und im Gespräch nachhaken können. Er durchsucht viele Quellen gleichzeitig und antwortet mit einem KI-Text plus Links. Sie erreichen ihn über einen Tab auf der Ergebnisseite oder in der Google-App.

Nein, eine Einstellung zum vollständigen Abschalten gibt es nicht. Wer nur klassische Links sehen will, wählt unter dem Suchfeld den Filter „Web“, der eine einfache Ergebnisliste zeigt. Website-Betreiber können über Snippet-Steuerungen wie nosnippet einschränken, was Google aus ihren Seiten in KI-Funktionen zeigt.

Das kann sie. Die Übersicht nimmt oben Platz ein und beantwortet die Frage oft direkt, sodass die Links darunter weniger Klicks bekommen, auch wenn sich ihr Ranking nicht ändert. Studien aus den USA zeigen, dass sich die Klicks auf normale Ergebnisse etwa halbieren können. Ausnahme sind die in der Übersicht zitierten Seiten, deshalb zählt es, Quelle zu sein.

Nicht bald. Google verarbeitet in Deutschland weiterhin fast neun von zehn Suchen, und klassische Ergebnisse bleiben stark bei Navigation, Shopping und lokalen Suchen. Aber Google wird mit Übersicht mit KI und KI-Modus selbst zur KI-Suchmaschine, und ein wachsender Teil der Fragen bekommt zuerst eine KI-Antwort. Am sichersten ist es, in beidem sichtbar zu sein.

Zero-Click-Suchen enden, ohne dass der Nutzer auf eine Website klickt, weil die Antwort schon auf der Ergebnisseite steht. Featured Snippets, Knowledge Panels, Karten und Wetterboxen haben den Trend begonnen, die Übersicht mit KI und KI-Antworten haben ihn verstärkt, weil sie die ganze Antwort an einer Stelle zusammenfassen.

Weil Suchmaschinen und KI-Tools immer mehr Fragen direkt beantworten. Zeigt Google eine Übersicht mit KI oder schreibt ChatGPT eine vollständige Antwort, bekommen viele, was sie brauchen, ohne eine Seite zu besuchen. Einfache Faktenfragen sind am stärksten betroffen, komplexe Käufe führen weiterhin zu Klicks, oft aber zu weniger und später.

Nicht unbedingt. Sie bekommen bei einfachen Fragen vielleicht weniger Besuche, aber nicht weniger Kunden. Steht Ihr Unternehmen in der Antwort, sehen Kunden Sie trotzdem, und wer weiterklickt, ist meist weiter in der Entscheidung und meldet sich eher. Das Risiko ist, in der Antwort zu fehlen, nicht der fehlende Klick.

Suchen Sie in der Google Search Console nach Suchanfragen, bei denen die Impressionen steigen, während die Klicks stagnieren oder sinken und die Klickrate fällt, obwohl die durchschnittliche Position gleich bleibt. Das deutet darauf hin, dass mehr Menschen ihre Antwort auf der Ergebnisseite bekommen. Der Vergleich mit dem Markensuchvolumen zeigt, ob Sichtbarkeit zu Nachfrage wird.

Werden Sie die Quelle, auf der die Antwort aufbaut. Stellen Sie eine kurze, direkte Antwort an den Anfang jeder relevanten Seite, halten Sie Name, Leistungen und Preise im Netz einheitlich und gewinnen Sie Erwähnungen auf Seiten, denen KI vertraut. Messen Sie dann Nennungen und Zitate, nicht nur Klicks.

Sichtbarkeit wandert aus der Linkliste in die Antwort selbst. Unternehmen, die genannt und zitiert werden, gewinnen Vertrauen und Anfragen, bevor ein Kunde ihre Website besucht, während die anderen in dem Moment unsichtbar sind, selbst wenn sie gut ranken. Betroffen sind lokale Dienstleister, B2B-Anbieter und Onlineshops gleichermaßen, weil Kunden überall KI nach Shortlists fragen.

Ja, besonders wenn Kunden vor dem Kauf recherchieren. KI-Tools empfehlen bei lokalen und Nischenfragen oft Unternehmen, und dort haben wenige Wettbewerber klare, einheitliche Informationen im Netz. Ein kleiner Betrieb mit gut strukturierter Website, korrektem Google-Unternehmensprofil und echten Bewertungen kann vor viel größeren Wettbewerbern genannt werden.

Notieren Sie fünf bis zehn Fragen, die Ihre Kunden stellen würden, stellen Sie sie ChatGPT, Google, Perplexity und Copilot und halten Sie fest, wer genannt wird. Wiederholen Sie jede Frage einige Male, weil Antworten schwanken. Unser kostenloser KI-Check übernimmt das für Sie und zeigt, was über Ihr Unternehmen gesagt wird und auf welche Quellen sich die Antworten stützen.

KI-Sichtbarkeit ist, wie oft und wie korrekt ein Unternehmen in Antworten von KI-Diensten wie ChatGPT, Googles Übersicht mit KI, Perplexity und Copilot genannt wird. Sie umfasst, ob Sie erwähnt werden, ob das Gesagte stimmt und ob die Antwort auf Sie verlinkt. Sie ist das Ergebnis, das die Optimierung für KI-Suche verbessern soll, und lässt sich monatlich messen.

Sie überschneiden sich fast vollständig. KI-Suchoptimierung ist die allgemeinverständliche Beschreibung. AEO, Answer Engine Optimization, entstand aus Featured Snippets und Sprachsuche und zielt darauf, die zitierte Antwort zu werden. GEO, Generative Engine Optimization, stammt aus der Forschung zu KI-generierten Antworten. In der Praxis sind die Methoden nahezu gleich.

Die Fragen erfassen, die Kunden der KI stellen, prüfen, wer heute genannt wird, und dann beheben, was fehlt: Seiten mit direkten Antworten, strukturierte Daten, einheitliche Fakten auf Website und in Einträgen, Erwähnungen auf vertrauenswürdigen Seiten und eine Website, die KI-Crawler lesen können. Forschung zu generativen Suchmaschinen fand, dass Zitate, Statistiken und Quellenangaben die Sichtbarkeit um bis zu 40 % steigern können.

Ja. Google verarbeitet in Deutschland weiterhin die meisten Suchen, und viele KI-Tools finden ihre Quellen über Suchindizes, sodass eine Website, die klassisch gut rankt, leichter von KI zitiert wird. Google sagt, dass für seine KI-Funktionen dieselben SEO-Grundlagen gelten. Optimierung für die KI-Suche ist eine Erweiterung von SEO, kein Ersatz.

Werbung in der KI-Suche steht noch am Anfang, und wo es Anzeigenformate gibt, sind sie getrennt von der Antwort gekennzeichnet. ChatGPT zeigt in Deutschland seit August 2026 Werbung in den Tarifen Free und Go, laut OpenAI ohne Einfluss auf die Antworten. Was in KI-Antworten steht, lässt sich größtenteils nicht kaufen, organische Nennungen und Zitate sind der verlässlichere Weg.